Die Sprache der Bilder
eine Studie zur ikonographischen Exegese der anthropomorphen Götterbilder im Zoroastrismus
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Word Count
133,250 words, Guess
Page Count
533 pages
Identifiers
- ISBN-103447110899
- ISBN-139783447110891
- Library of Congress Control Number2018448755
- OCLC Control Number1079877891
- Better World Books9783447110891
and 1 more
- Open LibraryOL44341112M
Classifications
- DDC950
- LCCBL473 .F37 2018
- LCCBL473.F37 2018
Description
Einer in der Forschung weit verbreiteten Meinung zufolge existierte im Alten Iran keine zoroastrische Kunst. In Sprache der Bilder nun untersucht Shervin Farridnejad Darstellungen altiranischer anthropomorpher Gottheiten und deren Erscheinung im zoroastrischen Pantheon mit der methodischen Herangehensweise einer exegetischen Ikonographie. Farridnejad zeichnet die Darstellungsweise und Entwicklung der zoroastrischen Götterbilder nach und analysiert den Ursprung ihrer Ikonographie innerhalb der iranischen religiösen Bildsprache, insbesondere im Wechselspiel mit den in der schriftlich überlieferten Tradition bewahrten religiösen Ideen. Der Autor widmet sich in seiner umfassenden und reich bebilderten Studie den teilweise komplex aufgebauten Götterbildern, die als vielschichtige Bedeutungsträger im religiösen Leben der alten Zoroastrier eine grosse Rolle spielten. Darüber hinaus ermittelt er allgemeine formale Strukturen, beleuchtet ihre Genese und erforscht den "Sitz im Leben" der Götterbilder, indem er vor allem die literarische Überlieferung des zoroastrischen Corpus im Avestischen und Mittelpersischen berücksichtigt. Farridnejad bietet so erstmals einen umfassenden, methodisch fundierten Überblick über die zoroastrische Bildersprache im Kontext von Religion und Kultur des vorislamischen Iran. Einer in der Forschung weit verbreiteten Meinung zufolge existierte im Alten Iran keine zoroastrische Kunst. In Sprache der Bilder nun untersucht Shervin Farridnejad Darstellungen altiranischer anthropomorpher Gottheiten und deren Erscheinung im zoroastrischen Pantheon mit der methodischen Herangehensweise einer exegetischen Ikonographie.0Farridnejad zeichnet die Darstellungsweise und Entwicklung der zoroastrischen Götterbilder nach und analysiert den Ursprung ihrer Ikonographie innerhalb der iranischen religiösen Bildsprache, insbesondere im Wechselspiel mit den in der schriftlich überlieferten Tradition bewahrten religiösen Ideen. Der Autor widmet sich in seiner umfassenden und reich bebilderten Studie den teilweise komplex aufgebauten Götterbildern, die als vielschichtige Bedeutungsträger im religiösen Leben der alten Zoroastrier eine grosse Rolle spielten. Darüber hinaus ermittelt er allgemeine formale Strukturen, beleuchtet ihre Genese und erforscht den?Sitz im Leben? der Götterbilder, indem er vor allem die literarische Überlieferung des zoroastrischen Corpus im Avestischen und Mittelpersischen berücksichtigt. Farridnejad bietet so erstmals einen umfassenden, methodisch fundierten Überblick über die zoroastrische Bildersprache im Kontext von Religion und Kultur des vorislamischen Iran.
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