Publication

2015 - Universitätsverlag Winter, Heidelberg, Germany

Language

German

Word Count

19,000 words, Guess

Page Count

76 pages

Identifiers

  • ISBN-103825365115
  • ISBN-139783825365110
  • OCLC Control Number922460845
  • Better World Books9783825365110
  • Open LibraryOL44539125M

Classifications

  • LCCBX875.P8 P38 2015

Description

"Die pseudoisidorischen Dekretalen sind die wohl folgenreichste Fälschung des Frühmittelalters: eine Sammlung von knapp hundert Briefen der ersten Päpste sowie weiteren Dekretalen und Canones. Sie sind angefertigt worden, um Bischöfe vor Anklagen zu schützen und gegen die Metropoliten den Einfluss des Papstes zu stärken. Seit dem 11. Jahrhundert spielte die Sammlung deshalb eine wichtige Rolle bei der Ausweitung der päpstlichen Macht. Lange war unklar, wo und wann genau die Fälscher arbeiteten. Zuletzt konnte Klaus Zechiel-Eckes aber nachweisen, dass für die Fälschung zwei Handschriften des Klosters Corbie benutzt wurden. Auf seinen Arbeiten aufbauend zeigt diese Studie: Ein weiteres Manuskript aus Corbie diente dazu, eine Rezension zu schaffen, die in der Forschung als C-Klasse firmiert. Sie ist, anders als bisher vermutet, bereits im 9. Jahrhundert entstanden, und zwar in der Fälscherwerkstatt selbst. Dieser Befund erlaubt neue Überlegungen zur Arbeitsweise der Fälscher."--P. [4] of cover.

Subjects

Series Statement

  • Schriften der Philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften -- Band 55 (2015)
  • Schriften der Philosophisch-Historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften -- Bd. 55.

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