Publication

2003 - Winter, Heidelberg, Germany

Language

German

Word Count

7,250 words, Guess

Page Count

29 pages

Physical Format

Paperback

Identifiers

Classifications

  • DDC940.28
  • LCCDF211 .G44 2003

Description

Die wissenschaftliche Entdeckung der griechischen Landschaft und der alt-griechischen Geschichte stand in der ersten Halfte des 19. Jahrhunderts in enger Verbindung. Forschungsreisende lieferten wichtige Informationen, und die klassische Geographie (A. von Humboldt, C. Ritter) bot einen theoretischen Rahmen. Auf diesen bezog die junge Wissenschaft vom Altertum ihre traditionellen Quellen. So wurden die physischen Voraussetzungen menschlicher Ordnung deutlich betont. Im weiteren Verlauf und im Zuge der Ausdifferenzierung der Disziplinen ging diese integrale Sicht zunachst verloren. Insbesondere in der deutschen Forschung machte sich eine klassizistisch-humanistische Sichtweise massiv spurbar. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts lasst sich in den klassischen Altertumswissenschaften wieder ein verstarktes Interesse fur das naturliche Ambiente feststellen.

Subjects

Series Statement

  • Schriften der Philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften -- Bd.29

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