Neurowissenschaftliche Theorie Des Sprachwandels
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Word Count
64,500 words, Guess
Page Count
258 pages
Physical Format
Hardcover
Identifiers
- ISBN-103631372736
- ISBN-139783631372739
- Library of Congress Control Number2002415630
- OCLC Control Number50293353
- Better World Books9783631372739
and 1 more
- Open LibraryOL12828020M
Classifications
- LCCP142 .D47 2001
Description
Bisher wurde der Sprachwandel an der Frage nach dem WARUM festgemacht. Historische Entwicklungen einer Sprachgemeinschaft und Gründe bzw. Motive dafür, wie sich im sozialen Umfeld der Menschen sprachlich etwas verändert hat, standen im Vordergrund jeder wissenschaftlichen Untersuchung. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem WIE. Sie zeigt, wie sich der Sprachwandel über neuronales Lernen im Individuum einerseits und über ein Wechselwirken innerhalb der Sprachgemeinschaft andererseits vollzieht. Dieses Lernen erfolgt assoziativ in selbstorganisierter Weise über sogenannte neuronale Karten, also neuronaler Gruppierungen ähnlicher Sprachmuster. Die in dieser Arbeit vertretene These geht von der Tatsache aus, dass für die Steuerung physischer Bereiche des Körpers neuronale Gruppierungen ähnliche Funktion existieren (Kartierungen in der motorischen Rinde, im visuellen System, im Riechorgan usw.). Das Speichern und Abrufen assoziativen Wissens aufgrund von Sprachmustern erfolgt dabei mit Hilfe der Hebbschen Regel nach Häufigkeit, Ähnlichkeit und Relevanz. Die Arbeit überprüft die Theorie auch anhand eines Verfahrens aus der Neuroinformatik, des Kohonen-Algorithmus'. Die Ergebnisse zeigen an einem Beispiel, wie sich in einem bestimmten Zeitraum das Wort DIRNE innerhalb realer Literatur von Goethe, Storm, Heine, Keller und den Erotik-Texten des Institutes für Sexualforschung (Wien) gewandelt hat.
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- Neurowissenschaftliche Theorie Des Sprachwandels
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