Verletzlichkeit und Frieden
Schriften über die Politik und das Politische
1. Auflage
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Author
Contributions
- Pascal Delhom - Editor
- Alfred Hirsch - Editor
- Pascal Delhom - Foreword
- Alfred Hirsch - Foreword
- Delhom, Pascal - Contributor
and 1 more
- Hirsch, Alfred - Contributor
Publication
2007 - Diaphanes, Zürich, Switzerland
Language
German
Word Count
63,250 words, Guess
Page Count
253 pages
Physical Format
Paperback
Identifiers
- Open LibraryOL24550948M
- ISBN-139783935300599
- ISBN-10393530059X
- OCLC Control Number1045053104
- Library of Congress Control Number2009447155
and 2 more
- LibraryThing10630633
- Goodreads121770247
Classifications
- LCCJC481 .L493 2007
Description
**Im Zeichen der Verantwortung: Das Politische zwischen Ethik und Gewalt** Levinas’ Schriften über das Politische bringen eine doppelte Dringlichkeit zum Ausdruck: Die erste betrifft die Frage der Gewalt und des Krieges, die die Politik zu beherrschen scheinen. Die zweite, die philosophisch nicht weniger dringlich ist, ist diejenige der Legitimität des Politischen, die nicht allein aus der Gewalt oder aus der Verschiebung dieser Gewalt hervorgehen kann. In den hier versammelten Texten aus über 40 Jahren spricht Emmanuel Levinas die Themen des Totalitarismus, des Krieges und der Verletzlichkeit der Menschen, aber auch der Gerechtigkeit, der Menschenrechte und der Legitimität der politischen Institutionen an. Er schreibt über die Hoffnungen und die Gefahren, die er mit dem Staat Israel verbindet, und im Allgemeinen über die schwierige Zusammenkunft des jüdischen Anspruchs nach Gerechtigkeit und der griechischen Kategorien des Politischen. Aus einer neuen Perspektive und mit einem kompromisslosen Anspruch stellt Emmanuel Levinas die alte, doch stets neu zu stellende Frage nach der Beziehung zwischen Ethik und Politik. »Es ist nicht unwichtig zu wissen – und dies ist vielleicht die europäische Erfahrung des zwanzigsten Jahrhunderts – ob der egalitäre und gerechte Staat, in dem sich der Europäer vollendet – und den es einzurichten und vor allem zu bewahren gilt – aus einem Krieg aller gegen alle hervorgeht oder aus der irreduziblen Verantwortung des einen für den anderen und ob er die Einzigartigkeit des Antlitzes und der Liebe ignorieren kann. Es ist nicht unwichtig, dies zu wissen, damit der Krieg nicht zur Einrichtung eines Krieges mit gutem Gewissen im Namen der historischen Notwendigkeiten wird.« (Quelle: [Diaphanes](https://www.diaphanes.de/titel/verletzlichkeit-und-frieden-60))
Subjects
Topics
Series Statement
- Transpositionen -- 24
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