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Contributions

  • Mai Strathmann - Cover Art
  • Tomislav Helebrant - Typesetter
  • Miriam Gutekunst - Thanks
  • Felix Gaillinger - Thanks
  • Jan Spatzl - Thanks
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  • Sharore Habersbrunner - Thanks
  • Ruben Lenz - Thanks
  • Helene Bayer - Thanks
  • Mai Strathmann - Thanks
  • Lena Klisch - Thanks
  • Helena Eisenburg - Thanks
  • Dr. Margit Weber - Thanks

Publication

2024-06-17 - utzverlag, München, Deutschland

Language

German

Word Count

40,000 words, Guess

Page Count

160 pages

Physical Format

Paperback

Identifiers

  • Open LibraryOL56954140M
  • ISBN-139783831650439
  • Amazon3831650438
  • Google3dQTEQAAQBAJ
  • Goodreads215984971
and 1 more
  • LibraryThing33143099/details/274900233

Classifications

  • DDC305.3

Description

"„Ob wir in diesen Zeiten überhaupt noch flirten können?“ ist eine im Zuge der #MeToo-Debatte häufig gestellte Frage. Dabei werden Feminist\\*innen, die behaupten, auch vermeintlich „unschuldiges“ Flirten könne schnell Grenzen überschreiten, sowohl von Antifeminist\\*innen als auch weiten Teilen eines sich als liberal definierenden Spektrums gerne als lustfeindliche Spielverderber\\*innen verpönt. Vorrangig Männer wiederum scheinen zu befürchten, dass ein unerwünschtes Kompliment, ein anzüglicher Blick oder eine Berührung zur falschen Zeit am falschen Ort nunmehr als Übergriffigkeit gelten könnten. Die teilweise polemisch geführte Debatte wirft Fragen nach dem Verhältnis zwischen Flirt und Grenzüberschreitung auf und bedarf daher einer Klärung. Da es sich beim Flirten nachweislich um eine doppeldeutige Interaktionsform handelt, bei der Begehren lediglich angedeutet, nicht aber klar kommuniziert wird, ist ein sexueller Konsens oft nicht ohne Weiteres herstellbar. Ausgehend von der theoretisch fundierten Annahme, dass Praktiken des Flirtens stets in heteronormative wie patriarchale Machtstrukturen eingebettet sind, wird das Finden eines sensiblen Umgangs damit, ohne jedoch den für das Flirten so bezeichnenden Sinn für das Spiel der Ambivalenzen und Uneindeutigkeiten zu verlieren, schließlich zur Herausforderung. Ganz konkrete Praktiken des Flirtens von sechs Personen aus der queeren und/oder feministischen Szene Münchens in den Blick nehmend, spürt Anna Klaß in ihrer Studie folglich den Möglichkeiten wie Hürden alternativer Formen des Flirtens nach. Wie und inwieweit brechen die Protagonist\\*innen mit heteropatriarchalen Skripten und Erwartungen? Welche Widersprüche tun sich dabei auf? Was sind in ihren Augen die Voraussetzungen für ein konsensuales, machtsensibles und angenehmes Flirten? Und wie werden die jeweiligen Grenzen erkannt, kommuniziert und praktisch ausgehandelt?"

First Sentence

#MeToo.

Subjects

People

Sara AhmedEva IllouzSarah SpeckRolf LindnerKatrin BinderPatricia BraunJack Halberstam

Series Statement

  • Münchner ethnographische Schriften, Band 38

Other Editions

  • „Das Ergebnis steht halt noch nicht fest.“: Queere und feministische Praktiken des Flirtens in Zeiten von #MeTooPaperbackutzverlag2024-06-17

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