Gier nach neuen Bildern
Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip
Our rough guess is there are 63,750 words in this book.
At a pace averaging 250 words per minute, this book will take 4 hours and 15 minutes to read. With a half hour per day, this will take 9 days to read.
How long will it take you?
This book will take an estimated to read at a reading speed averaging words per minute. With 30 minutes per day, this will take to read.
Enter your reading speedYou can take one of our WPM reading speed tests to find your reading speed.
Create a free account to track your reading progress, build your reading list, and set reading goals.
Contributions
- Deutsches Historisches Museum - Contributor
Publication
2017 - Theiss, ein Imprint der WBG, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Berlin, Germany
Language
German
Word Count
63,750 words, Guess
Page Count
255 pages
Identifiers
- ISBN-103806236380
- ISBN-139783806236385
- OCLC Control Number1004661359
- Open LibraryOL44521914M
Classifications
- LCCNC968 .G54 2017
Description
"Bilder sind heute im Nachrichtengeschäft unverzichtbar. Seit rund 130 Jahren wird der Bildjournalismus von Fotos bestimmt. Doch wie arbeitete die Bildpresse vor der Erfindung der Fotografie? Die Neugier auf sensationelle Nachrichten, politische Bildsatire und humorvolle Reportagen war zu allen Zeiten gross. Die Ausstellung "Gier nach neuen Bildern" dokumentiert den "Bildjournalismus" vor der Fotografie. Bei der Herstellung der Flugblätter und Bilderbogen kamen unterschiedliche graphische Techniken zum Einsatz. Die frühen "Briefmaler" bevorzugten den Holzschnitt. Der gleichzeitig aufkommende Kupferstich war wesentlich aufwendiger und teurer. Die höchsten Auflagen ermöglichten ab 1800 die Lithographie und der Holzstich. Als im 16. Jahrhundert der Begriff "newe Zeittung" aufkam, verstand man darunter zunächst nur eine Neuigkeit, die auch mündlich überbracht werden konnte. Erst gedruckte Flugblätter ab Mitte des Jahrhunderts entsprachen unserem heutigen Verständnis von Printmedien - wobei Veröffentlichungen mit Bildern stets den grössten Zuspruch fanden. Die Ausstellung zur Frühgeschichte des Bildjournalismus präsentiert drei Geschäftsmodelle der Flugblatt- und Bilderbogenproduktion, die sich vom 16. bis ins 20. Jahrhundert kaum verändert haben. Das Angebot an Sensationspresse - etwa mit Bildern von Naturkatastrophen oder Neuigkeiten aus den Adelshäusern - galt dem breiten Publikum. Die scharfe Bildsatire hingegen, zum Beispiel im Kampf um den "rechten" Glauben oder gegen Zensur und Unterdrückung, wandte sich an eine Käuferschicht mit speziellen politischen Interessen. Und für die lehrreiche und humorvolle Unterhaltung begeisterte sich schliesslich eine Kundschaft, die auch gern für ihren Nachwuchs die entsprechenden Bilderbogen erwarb und den Comicstrip als Beilage zur Sonntagszeitung für sich entdeckte. Aus heutiger Sicht ergeben sich erstaunliche Parallelen zur gegenwärtigen Boulevardpresse, zum momentanen medialen Bilderkampf der Ideologien sowie zum anspruchsvoll-unterhaltsamen Feuilleton"--Back cover.
Reader Reviews
No reviews yet for this book.
Be the first to share your thoughts!