Author

Publication

2019 - Georg Olms Verlag, Hildesheim, Germany

Language

German

Word Count

142,250 words, Guess

Page Count

569 pages

Identifiers

Classifications

  • DDC410
  • LCCML423.C25 A63 2019

Description

Polysemiotische Kommunikation ist per se kein neues Phänomen. Vielmehr stellt der kombinierte Einsatz heterogener semiotischer Ressourcen in allen Bereichen der interpersonalen Kommunikation den Normalfall dar. Auch im ästhetischen Bereich bildet die Polysemiotizität seit jeher die Grundlage für schöpferische Grenzüberschreitungen und sinnlich-ganzheitliche Erfahrungen? und dies tut sie nicht erst seit Wagners Vorstellung des alle gro€en Einzelkünste umfassenden Gesamtkunstwerks, wie dieser sie ab ca. 1850 in seinen polemisierenden Kunstschriften erörtert hat.0Neu ist dagegen die wissenschaftliche Ambition, solche kommunikativen Prozesse vollumfänglich beschreiben zu wollen. Inwiefern eine Relektüre semiotischer?Klassiker? (Ferdinand de Saussure, Charles S. Peirce, Charles Morris und Karl Bühler) diesem Anliegen entgegenkommt, ist Gegenstand der vorliegenden Studie. Es wird sich im Besonderen der Frage gewidmet, welche Relationen zwischen den Konstituenten eines polysemiotischen Kommunikats bestehen können und was geschieht, wenn dieses Relationsgefüge? etwa im interkulturellen und interlingualen Transfer? notwendigerweise umdisponiert werden muss, um Akzeptanz bei einer neuen Zielrezipientenschaft zu erfahren. Veranschaulicht werden die Implikationen solcher jenseits von Sprach- und Kulturgrenzen ablaufender polysemiotischer Kommunikationsprozesse anhand von Beispielen aus dem Bereich der Librettoübersetzung.

Subjects

Topics

PolysemyLibrettoTranslating and interpretingOrfeo ed Euridice (Gluck, Christoph Willibald, Ritter von)

Series Statement

  • Crossing semiotic borders -- Band 2

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